
Die „Deutsche Gesellschaft russischsprachiger Wissenschaftler e.V." wurde im Mai 1999 als gemeinnützigen eingetragenen Verein gegründet, der heute seine erste 10-Jährige Geschichte hinter sich hat. Wir beschäftigen mit den Problemen zugewanderter Wissenschaftler, unabhängig davon, zu welcher Migrantengruppe sie gehören.
Welche Ziele haben wir uns gesetzt?
Es sind 2 Hauptziele:
- Förderung der beruflichen Wiedereingliederung unserer Mitglieder in die deutsche Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft.
- Knüpfung und Pflege von wirtschaftswissenschaftlichen Beziehungen zwischen Forschungs-, Wissenschafts-, Wirtschafts-, und Bildungsinstitutionen, sowie Firmen in Deutschland und den GUS-Ländern.
Verfügend über die Kenntnisse der Wissenschaftsstruktur in den Länder der ehemaligen UdSSR und über Kontakte mit Wissenschaftseinrichtungen und Betrieben, sowie perfekte Russischkenntnisse, können wir zu der beidseitig nützlichen Kontaktaufnahme im wissenschaftlichen und technischen Bereichen, sowie zur Erleichterung des gegenseitigen Technologietransfers und zu Hochschulkooperation beitragen.
Zur Zeit haben wir mehr als 60 hochqualifizierte Wissenschaftler und wissenschaftlich -
technische Fachleute, darunter 32 Doktoren und Professoren. Sie haben nach Deutschland ihr Wissen und ihre Qualifikation mitgebracht, die durch 450 nationale und teilweise internationale Patente und mehr als 1200 wissenschaftliche Veröffentlichungen nachgewiesen sind.
Schon hier in Deutschland haben wir 63 wissenschaftlich-technischen Angebote und Projektideen formuliert, die zur Zeit meist in russischer Sprache geschrieben sind und auf Umsetzung warten.
Wir wünschen uns eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen und anderen Institutionen, die uns den Zugang zu Forschungseinrichtungen erleichtern können. Wir sind überzeugt, dass selbst die Teilverwendung des wissenschaftlichen Potentials der akademischen Zuwanderer, die Deutschland ohne in deren Ausbildung zu investieren, bekommen hat, einen spürbaren Nutzen bringen kann. Dies könnte eine beachtliche politische und wirtschaftliche Dimension sein.
Wir sind bereit auch unseren Beitrag dazu zu leisten. Oder anders gesagt: „Integration mit Selbstbeteiligung“.
Die Arbeit der DGRW erfordet sehr viel Ausdauer und Entschlossenheit und dass Erfolge müssen mühsam erarbeitet werden . Aber ich hoffe, dass wir der Satz "Mit frischen Ideen in die Zukunft" schon bald dazuschreiben können: „Wir sind dabei“.
Prof. h. c. Dr.-Ing. N. Neuberger,
Vorstandsvorsitzender der DGRW
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